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Presse

In diesem Bereich unserer Webseite erhalten Sie einen Überblick, was die Presse über uns geschrieben hat.


13.11.2004, Südkurier

Bitzer Festhalle fest in Frauenhand

Rund 400 Frauen aus den 25 Vereinen des Turngaus Zollern-Schalksburg trafen sich am Samstagnachmittag in der Bitzer Festhalle, um ein stundenlanges Feuerwerk an Tanz, Gymnastik, Aerobic und Sketchen zu erleben.

Bitz Frauen unter sich. Bürgermeister Hubert Schiele hatte sich "kaum in die Halle reingetraut, bei so vielen Frauen". Er erntete aber spontan Beifall, als er betonte, dass ohne Frauen in den Vereinen gar nichts laufen würde und so manche Vereinsvorsitzende ihre Sache besser mache als die Männer. Die sechs Männer kamen sich als Gäste etwas verloren in der Frauendomäne vor. Aber Gaupräsident Willi Lutz und Vizepräsident Hartmut Steinacher wollten durch ihre Anwesenheit auch den Stellenwert der Frauen im Verein verdeutlichen.
Ausrichter TV Bitz, größter Verein mit 800 Mitgliedern in der Albgemeinde, hatte alles fest im Griff, von der Organisation bis zur Bewirtung durch die Abteilung Fitness. Vorsitzender Hans-Jürgen Peter stellte kurz seinen Verein vor und wies gleich auf zwei bedeutende Ereignisse hin. Am 22. Januar nästen Jahres startet - so der Wettergott will - der 50. Mautelauf. Ebenfalls im Januar beginnt das Projekt "Kinder unserer Zukunft", ein Sportentwicklungskonzept, das allen Kindern in Bitz sportliche Betätigungsfelder bieten soll. Verstärkung fand die Männerrunde durch die Bitzer Gemeinderäte Werner Beck und Hans-Eugen Eberhardt.
Das bunte Programm wurde von 13 Turnvereinen gestaltet, wobei die Heuberger-Irish-Dancer vom Turngau Hohenzollern nicht nur als Zuschauer, sondern auch aktiv auf der Bühne mit ihrem Jig-Reel Soft Hardshoe Mix zu sehen waren. Langeweile hatte keine Chance in diesem über dreistündigen Programm, durch das die Fachreferentin für Frauen im Sport, Brigitte Leibfritz, charmant und locker führte. Die 150 aktiven Sportlerinnen auf der Bühne, von denen die Älteste 75 Jahre zählte, dokumentierten eindrucksvoll, wie vielseitig das Sportprogramm unter dem Dach des Turngaus ist.
Aber nicht nur die sportlichen und tänzerischen Vorstellungen begeisterten. Von einem Ausflug in die 50er-Jahre über das Dschungel-Camp, einer Modenschau mit Spitzenware der Pariser Mode bis hin zu einem Sketch, was man bei einer Reise mit der Deutschen Bundesbahn so alles erleben kann, reichte das Repertoire der Frauenpower. Keine Frage: Was wäre der Turngau ohne seine Frauen...
Ulrike Zimmermann



16.08.2004, Schwäbische Zeitung & Südkurier

Irischer Hardshoe-Tanz und Hornpipe auf schwäbisch

Stetten a.k.M. - Vor eineinhalb Jahren hatte es angefangen: Das Bildungswerk Stetten am kalten Markt bot in seinem Programm einen zehnstündigen Kurs in irischem Stepptanz mit Trainerin Petra Schmid an. Und dieser "Lehrgang" fand sofort regen Zulauf.

Mittlerweile sind die Fortgeschrittenen unter den Tänzern so weit, dass sie im Oktober in Oldenburg an einer Wertungstanz-Veranstaltung teilnehmen. Bei diesen Wertungstänzen - "Graduation" genannt - werden, je nach Können, "Tanzgrade" erworben, die die Beherrschung bestimmter Techniken und Aufgaben verlangen, wie Petra Schmid erläuterte. Deshalb werde fleißig geübt.
Denn was bei "Lord of Dance" oder "Riverdance" so schwerelos und leicht aussieht, ist harte Arbeit. Unzählige Fuß- und Beinstellungen in immer wieder anderer Kombination gibt es, bei denen Muskeln eingesetzt werden, von denen man nicht ahnte, dass man sie überhaupt besaß. "Gerade in den Schienbeinmuskeln, die die Fußhebearbeit leisten, hatte ich am Anfang solchen Muskelkater, dass ich Mühe hatte, eine Treppe hinauf zu gehen", erzählt eine Teilnehmerin. Die Muskeln sind inzwischen so kräftig geworden, dass sie ohne zu schmerzen mitmachen, auch die Kondition habe deutlich zugenommen, was andere bestätigen konnten. Mühe macht aber immer noch die Koordination der Bewegungsabläufe in den unterschiedlichen Choreographien. "Bei diesen Tänzen muss man denken, die genauen Bewegungsabläufe im Kopf haben und ablaufen lassen", darin waren sich alle einig. Ein hohes Maß an Konzentration sei ebenfalls unabdingbar, denn noch haben sich die Bewegungsabläufe nicht automatisiert - was auch kein Wunder ist.

Akteure in der Regel blutjung

Wie die Trainerin, die in der Ausbildung bei der Irish-Dance-Lehrerin Ulla Schneider steht, verdeutlichte, werden die irischen Tänze im Ursprungsland den Kindern beigebracht. "Bei den bekannten Irish-Dancern sind die Akteure in der Regel blutjung, kein Mensch käme in Irland auf die Idee, einem Mittzwanziger das irische Tanzen beibringen zu wollen."
Man tut sich halt schwerer, wenn mann älter ist, was Petra Schmid aber nicht schreckte. Wenn "dīr Schwob gscheit wird", also mit 40, hat sie mit der Ausbildung begonnen und weiß seit März vergangenen Jahres die Begeisterung für den irischen Tanz auf ihre Schüler zu übertragen.
Die "Heuberger-Irish-Dancer" - so ihr offizieller Name - schrecken auch die relativ hohen Kosten nicht, die durch den Bedarf an Tanzschuhen, Musik, Videos und ähnlichem entstehen. Im nächsten Jahr wollen einige von ihnen nach Irland fliegen, um an einem Kurs teilzunehmen. Deshalb wird eifrig gespart. Auch die original irischen, handgearbeiteten Stepptanzschuhe, die "Hardshoes" - und sonstiges notwendiges Material gibts nur in Irland.
Zudem bräuchten sie für das Training eine Spiegelwand und einen speziellen Tanzteppich; Letzteres, um den Glashütter Turnhallenboden vor ihren Hardshoes zu schützen. Deshalb würde es die Heuberger Iren - übrigens einzige Irish-Dance-Gruppe weit und breit - freuen, wenn sich Spender und Sponsoren fänden...
Susanne Grimm



Südkurier & Schwäbische Zeitung - Datum unbekannt

Auch auf der Alb ist "Irish Dance" ein Hit

Stetten a.k.M. Der Aufruf der Irish-Dance-Teacherin Petra Schmid zum Erlernen des irischen Tanzes im Stile von "Riverdance" oder "Lord of the Dance" hatte eine ungeahnte Resonanz. Waren es bei der Anmeldung knapp 40 Personen, die Interesse bekundeten, haben sich die Reihen jetzt doch gelichtet. Aber immer noch sind 21 Stettener auf dem besten Wege zu schwäbische Iren zu werden. Trotz schweißtreibenden Trainings, bei dem hart an der Kondition, synchronen Schrittfolgen, Haltung und Tempo gearbeitet wird, sind die Teilnehmer begeistert. Der einzige Mann scheint nicht nur davon hingerissen zu sein, der Hahn im Korb zu sein: "Es macht wirklich riesigen Spaß."
Etliche werden nach dem zehnwöchigen Anfängerkurs weitermachen, denn danach wird das eingeführt, was viele Menschen am Irish Dance so fasziniert: Das Tanzen mit den Hardshoes, Hornpipes genannt, die diesem Tanzstil mit den unverwechselbaren Steppgeräuschen den eigentlichen Drive geben.
SU



02.10.2004, Südkurier

Feuerwerk des turnerischen Könnens

"Wir wollten Ihnen nur das Beste zeigen", betonte Hans-Peter Oßwald, Vorsitzender des TSV Stetten a.k.M. zum Schluss der Sport-Gala 2004 des Turngaus Hohenzollern. Damit sprach er das aus, was die Hunderte von Zuschauern in der Alemannenhalle erlebt hatten: Eine phänomenale Show mit Turnen Tanz und Akrobatik - und vor allem eine ganze Mengen Spaß für Akteure und Besucher.

Stetten a.k.M. Zum zweiten Mal veranstaltete der Turngau Hohenzollern seine Sportgala. Motiviert durch den großen Erfolg des vergangenen Jahres in Sigmaringendorf, hatte man sich bemüht, ein noch besseres Programm auf die Beine zu stellen. Ergebnis: Ziel voll erreicht - und noch eine ganze Menge mehr. Neun Vereine zeigten ein Programm, das weder langweilig, noch "verstaubt" war. Was da zu flotten Rhythmen geboten wurde, war faszinierend und erstaunlich zugleich, gespickt mit einem großen Maß an Körperbeherrschung und - vor allem bei den weiblichen Teilnehmern - einer ganzen Menge Sex-Appeal.
Svenja Eisemann und Alfred Reiner führten auch dieses Jahr charmant durchs Programm, das mit der Rope-Skipping Gruppe des TSV Stetten begann und damit mit einer tempogeladenen Vorführung, die mit dem Seilhüpfen in Omas Garten ein wenig, dafür mit absoluter Körperbeherrschung eine ganze Menge zu tun hatte. Die Gruppe TTA vom TV Mengen - das Kürzel steht für Turnen, Tanz und Akrobatik - begeisterte mit einer Vorführung, die schon bei "Mengen International 2004" für großen Applaus gesorgt hatte. Die "Auferstehung der Untoten" der Gruppe "Fun and Dance" des SV Ennetach machte deutlich, dass auch Zombies durchaus sportlich sein können. Gleich zweimal in Aktion trat die Show- und Tanzgruppe des TSV Stetten, die als Lokalmatador natürlich besonders großen Beifall bekam.
Der TV Bingen hatte seine Stompp-Gruppe auf den Heuberg entsandt und die zeigte dann, dass Besen nicht nur zum Kehren gut sind. Für glänzende Augen bei der Damenwelt sorgten dann die Jungs des TV Schwenningen, die als "Flying Blues Brothers" Beifallsstürme einheimsen konnten. Zu viele leere Flaschen im Keller? Die Mädchen vom TV Ostrach zeigten charmant, was man damit anfangen kann und luden zur "Bottle-Party" ein. Zuvor hatte die Irish-Dance-Gruppe des TSV Stetten auf die grüne Insel entführt und bewiesen, dass "The Lord of the Dance" auch auf dem Heuberg die Steppschuhe angezogen hat. Der Applaus war den Damen sicher. Vor der Pause sorgte die Show-Gruppe "Magic Stars" des VfB Ulm für einen Ausflug in die Welt der Magie und des Märchens.
Nach der Pause waren es die Frauengruppe des TV Bingen und die Show-Tanz-Gruppe, die das Publikum schon in Richtung Ende der Veranstaltung steuerte. Mit dabei auch Rope-Skipping-Gruppe aus Stetten mit ihrer erstaunlichen Springtechnik. Etwas unterrepräsentiert bei den gut 150 Akteuren war das männliche Geschlecht. Zur Erhöhung der Quote und des Spaßfaktors beim Publikum trug der TSV Ertingen mit seiner "Roten Bande" bei, die deutlich machte: Turnen ist was für jedes Alter, auch wenn man schon 65 ist. Die "Sueba-Gymnastics" aus Bettringen demonstrierte eindrucksvoll, warum sie im vergangenen Jahr bei der Welt-Gymnastrada in Lissabon den Turngau Ost-Württemberg vertreten durfte. Was die 22 jungen Leute da boten, das war schon eine Klasse für sich. Den Abschluss, der sowohl ästhetisch, musikalisch und technisch absoluten Spitzen-Show bildete "Bob der Baumeister" vom TV Bingen, eine Truppe die beim Deutschen Turnfest in Berlin im Mai 2005 auftreten wird.
Turngau-Präsidentin Anita Kleiner und TSV-Chef Hans-Peter Oßwald bedankten sich für alle erbrachten Leistungen. Nach der Veranstaltung blieb man noch bei jazziger Musik von "Kind of Blue" zusammen.
Karlheinz Fahlbusch



02.10.2004, Schwäbische Zeitung

Begeisternde Jubiläums-Show macht Lust auf Bewegung

Stetten a.k.M. - Zum 90. Geburtstag des TSV Stetten veranstaltete der Turngau Hohenzollern unter Präsidentin Anita Kleiner seine 2003 erstmals aufgeführte, überaus erfolgreiche Sportgala in der Alemannenhalle. Dabei konnten sowohl der Turngau Hohenzollern als auch der TSV Stetten am Samstag einen Riesen-Erfolg verbuchen.

Das Interesse war enorm. Alle Parkplätze waren belegt, und die Erwartunghaltung aller war groß Entsprechend auch das Lampenfieber der Akteure, die wochenlang vorher ihre zum Teil akrobatischen Shows zu heißen Rhythmen eintrainiert hatten.
Gleich zu Beginn kochte die Halle, als die Gastgeber mit ihrer Rope-Skipping-Truppe den Abend eröffneten. Die unglaublichen Koordinationsleistungen, die diese jungen Frauen mit ihrer Seilspringer-Show vollbrachten, begeisterten das Publikum, die davon noch mehr sehen wollten. Nachdem Präsidentin Anita Kleiner und TSV-Präsident Hans-Peter Oßwald die Gäste begrüßt hatten, übernahmen Svenja Eisenmann und Alfred Reiner vom Turngaupräsidium die Moderation und führten erfrischend kurzweilig durch den Abend, wie sie versprochen hatten: "Keine langen Reden!".
Die vielversprechende Eröffnung durch die Stettener Seilspringerinnen fand dann auch ihre Fortsetzung in den bemerkenswerten Auftritten der anderen Vereine. Schlag auf Schlag folgten begeisternde Shows mit mitreißenden Tänzen, atemberaubender Akrobatik und beeindruckender Körperbeherrschung, Koordination und Partnerarbeit - so zum Beispiel der TV-Schwenningen, deren knackige Männerturnriege eine sehenswerte Geräteakrobatik mit gut einstudierter Choreographie darbot. Ebenso hinterließ der SG Bettringen mit 22 Turnakrobaten aller Altersstufen und beider Geschlechter einen bleibenden Eindruck.
Ein ganz anderes Glanzlicht setzte der VfB Ulm mit seinem Wintermärchen. In entzückenden Kostümen setzten die Akteure ein traumhaftes Märchen in Szene. Auch die "Auferstehung der Untoten" vom SV-Ennetach dokumentierte Wandlungsfähigkeit: Die Sportler mutierten von monströsen Geschöpfen zu strahlenden, mitreißenden Tänzern.

Auf dem Weg nach Berlin

Bezirksligist TV Bingen - der, so war zu hören, vom Deutschen Turnerbund mit weiteren 21 Mitbewerbern nach Berlin geschickt werden soll, da man dort geeignete Mitwirkende für ein Musical auswählt - zeigte gleich mit drei Auftritten das breite Spektrum seines Könnens. Auch der TSV Stetten zeigte seine Vielfalt mit Auftritten seiner Showtanzgruppe, den Rope-Skippern und den Irish-Dancern, die Szenenapplaus erhielten. Damit machte der Gastgeber deutlich, dass er mehr zu bieten hat, als Fußball, Handball und Leichtathletik.
Alle zeigten, dass die Sportvereine nach wie vor attraktive Gemeinschaften mit hohem Zusammengehörigkeitsgefühl sind. Eine rauschende Veranstaltung wie diese kann aber trotz enormer Eigenleistung nicht ohne Sponsoren realisiert werden. Das unterstrichen Anita Kleiner und Hans-Peter Oßwald, die sich dankbar zeigten. Zum Abschluss spielte das bekannte Septett "Kind of Blue".
Susanne Grimm


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